Marketing in schwierigen Zeiten entscheidet, ob Sie als verlässlicher Partner wahrgenommen werden oder verschwinden. Diese Entscheidung fällt nicht im Aufschwung danach, sie fällt genau jetzt, während andere schon kürzen.
Verständlich. Wenn die Zahlen unter Druck geraten, schaut man zuerst, wo sich sparen lässt. Und Marketing wirkt von außen oft wie der Posten, auf den man am ehesten verzichten kann, weil sein Nutzen sich schwerer in eine Excel-Zeile packen lässt als eine Maschine oder eine Stelle.
Das Problem: Genau dann schauen Ihre Kunden besonders genau hin. Wer in der Krise verstummt, ist für sie irgendwann nicht mehr präsent. Und wer danach wieder auftaucht, fängt fast bei null an, gegen Wettbewerber, die durchgehalten haben.
Marktforschung zu wirtschaftlichen Abschwüngen zeigt einen Effekt, der viele überrascht: Die Schwankung von Marktanteilen ist in Krisenphasen deutlich größer als in ruhigen Zeiten. Genau das ist die Chance darin, wer jetzt klug sichtbar bleibt, gewinnt Boden, den andere gerade freiwillig räumen.
Sie verschwinden nicht vom Radar. Ihre Kunden merken, dass Sie noch da sind, und dass Sie auch in schwierigen Phasen Haltung zeigen. Das bleibt hängen, länger als jede Kampagne in guten Zeiten.
Sie halten den Kontakt zu Kunden, statt ihn später mühsam neu aufzubauen
Sie kommunizieren mit dem, was da ist: kein großes Budget nötig, aber Substanz
Entscheider setzen Unternehmen, die in unsicheren Zeiten sichtbare fachliche Orientierung bieten, deutlich häufiger auf die eigene Shortlist
Es bedeutet nicht, mit demselben Budget weiterzumachen wie vorher, und es bedeutet auch nicht, blind alles zusammenzustreichen. Studien zur Budgetstruktur im B2B-Mittelstand zeigen regelmäßig, dass ein erheblicher Teil der Marketingausgaben aus reiner Gewohnheit weiterläuft, ohne nachweisbaren Beitrag zum Geschäft. Genau das ist der erste Ansatzpunkt, lange bevor an die wirksamen Maßnahmen gedacht wird.
Es ist oft teurer, nichts zu tun, als etwas Richtiges zu tun. Diesen Satz meine ich ernst. Wer pauschal kürzt, trifft die wirksamen Maßnahmen genauso hart wie die überflüssigen, und verliert am Ende mehr Wirkung, als er an Geld spart.
Zuerst sortieren wir gemeinsam, was wirklich wirkt und was nur aus Gewohnheit weiterläuft. Ich schaue, was Sie mit den vorhandenen Mitteln sinnvoll bewegen können, und was davon am meisten bewirkt. Oft tragen die ehrlichen Maßnahmen mehr als die großen Aktionen: den Kontakt halten, zeigen, dass Sie verstehen, was Ihre Kunden gerade umtreibt. Das kostet mehr Überlegung als Geld.
»Es ist oft teurer, nichts zu tun, als etwas Richtiges zu tun.«Andreas Enz im Gespräch mit B4B Schwaben, 2025
Ich habe Unternehmen durch Phasen begleitet, in denen alle anderen den Rotstift angesetzt haben, und am Ende standen die da, die klug weitergemacht haben, unter anderem in der Energiekrise, im Content-Marketing und bei einem Exporteinbruch, teils gemeinsam mit meinem Partner, der vmm Medienagentur, Augsburg.

Gerade dann. Wenn die Konkurrenz leiser wird, werden Sie lauter gehört, bei gleichem oder kleinerem Einsatz. Entscheidend ist die richtige Maßnahme, nicht die Menge.
Ja. Ich starte dann bewusst klein: eine klare Botschaft, ein Kanal, ein Ziel, gemessen an wenigen einfachen Größen wie Reichweite, Reaktion und Konversion. Was wirkt, bauen wir aus.
Dann ändern wir mit. Ich plane in der Krise lieber in kurzen Schritten als in Jahresplänen, die nach zwei Wochen Makulatur sind.
Alles, was aus reiner Gewohnheit weiterläuft, ohne dass jemand die Wirkung noch prüft. Den direkten Draht zu bestehenden Kunden und die eigene Positionierung fasse ich dagegen zuletzt an, beides trägt am längsten.
Stehen Sie gerade unter Druck? Sprechen wir darüber, bevor der Rotstift entscheidet.
Gespräch anfragen →Ich antworte persönlich, meistens am selben Tag. Kein Agentur-Postfach. Wenn Sie ein Thema haben, bin ich neugierig darauf.