# Marketing in schwierigen Zeiten: Sichtbar bleiben

> Wenn Budgets sinken, entscheidet die Priorisierung: welche Kanäle bleiben, welche Botschaft trägt. Marketing in schwierigen Zeiten, das Sie sichtbar hält.

Quelle: https://www.miramarketing.de/marketing-in-schwierigen-zeiten/
Anbieter: miramarketing Andreas Enz, https://www.miramarketing.de/fakten/

![Marketing in schwierigen Zeiten](https://www.miramarketing.de/wp-content/uploads/2026/07/mira_img_leistung_marketing-schwierige-zeiten.jpg)

Marketing in schwierigen Zeiten entscheidet, ob Sie als verlässlicher Partner wahrgenommen werden oder verschwinden. Diese Entscheidung fällt nicht im Aufschwung danach, sie fällt genau jetzt, während andere schon kürzen.

## Marketing in schwierigen Zeiten: Warum aufhören zu kommunizieren keine Option ist

Verständlich. Wenn die Zahlen unter Druck geraten, schaut man zuerst, wo sich sparen lässt. Und Marketing wirkt von außen oft wie der Posten, auf den man am ehesten verzichten kann, weil sein Nutzen sich schwerer in eine Excel-Zeile packen lässt als eine Maschine oder eine Stelle.

Das Problem: Genau dann schauen Ihre Kunden besonders genau hin. Wer in der Krise verstummt, ist für sie irgendwann nicht mehr präsent. Und wer danach wieder auftaucht, fängt fast bei null an, gegen Wettbewerber, die durchgehalten haben.

Marktforschung zu wirtschaftlichen Abschwüngen zeigt einen Effekt, der viele überrascht: Die Schwankung von Marktanteilen ist in Krisenphasen deutlich größer als in ruhigen Zeiten. Genau das ist die Chance darin, wer jetzt klug sichtbar bleibt, gewinnt Boden, den andere gerade freiwillig räumen.

## Sichtbar bleiben zahlt sich aus, sobald der Markt sich dreht

Sie verschwinden nicht vom Radar. Ihre Kunden merken, dass Sie noch da sind, und dass Sie auch in schwierigen Phasen Haltung zeigen. Das bleibt hängen, länger als jede Kampagne in guten Zeiten.

- Sie halten den Kontakt zu Kunden, statt ihn später mühsam neu aufzubauen

- Sie kommunizieren mit dem, was da ist: kein großes Budget nötig, aber Substanz

- Entscheider setzen Unternehmen, die in unsicheren Zeiten sichtbare fachliche Orientierung bieten, deutlich häufiger auf die eigene Shortlist

## Mein Vorgehen in schwierigen Zeiten

### Pauschal kürzen ist keine Strategie

Es bedeutet nicht, mit demselben Budget weiterzumachen wie vorher, und es bedeutet auch nicht, blind alles zusammenzustreichen. Studien zur Budgetstruktur im B2B-Mittelstand zeigen regelmäßig, dass ein erheblicher Teil der Marketingausgaben aus reiner Gewohnheit weiterläuft, ohne nachweisbaren Beitrag zum Geschäft. Genau das ist der erste Ansatzpunkt, lange bevor an die wirksamen Maßnahmen gedacht wird.

### Warum ich vom Rotstift abrate

Es ist oft teurer, nichts zu tun, als etwas Richtiges zu tun. Diesen Satz meine ich ernst. Wer pauschal kürzt, trifft die wirksamen Maßnahmen genauso hart wie die überflüssigen, und verliert am Ende mehr Wirkung, als er an Geld spart.

### Wirkung vor Ausgabenhöhe

Zuerst sortieren wir gemeinsam, was wirklich wirkt und was nur aus Gewohnheit weiterläuft. Ich schaue, was Sie mit den vorhandenen Mitteln sinnvoll bewegen können, und was davon am meisten bewirkt. Oft tragen die ehrlichen Maßnahmen mehr als die großen Aktionen: den Kontakt halten, zeigen, dass Sie verstehen, was Ihre Kunden gerade umtreibt. Das kostet mehr Überlegung als Geld.

Was beim Budget zuerst gestrichen werden sollte und was auf keinen Fall, steht in meinem Standpunkt: [Marketingbudget wird gekürzt: Was streicht man zuerst, was nie?](https://www.miramarketing.de/standpunkt/marketingbudget-wird-gekuerzt-was-streicht-man/)

»Es ist oft teurer, nichts zu tun, als etwas Richtiges zu tun.«

Andreas Enz im Gespräch mit B4B Schwaben, 2025

Ich habe Unternehmen durch Phasen begleitet, in denen alle anderen den Rotstift angesetzt haben, und am Ende standen die da, die klug weitergemacht haben, unter anderem in der Energiekrise, im Content-Marketing und bei einem Exporteinbruch, teils gemeinsam mit meinem Partner, der [vmm Medienagentur, Augsburg](https://vmm-medien.de/).

## Häufige Fragen

### Lohnt sich Marketing in der Krise überhaupt?

Gerade dann. Wenn die Konkurrenz leiser wird, werden Sie lauter gehört, bei gleichem oder kleinerem Einsatz. Entscheidend ist die richtige Maßnahme. Die Menge ist zweitrangig.

### Ich habe kaum Budget. Geht das trotzdem?

Ja. Ich starte dann bewusst klein: eine klare Botschaft, ein Kanal, ein Ziel, gemessen an wenigen einfachen Größen wie Reichweite, Reaktion und Konversion. Was wirkt, bauen wir aus.

### Was, wenn sich die Lage schnell ändert?

Dann ändern wir mit. Ich plane in der Krise lieber in kurzen Schritten als in Jahresplänen, die nach zwei Wochen Makulatur sind.

### Was streiche ich zuerst, wenn ich wirklich sparen muss?

Alles, was aus reiner Gewohnheit weiterläuft, ohne dass jemand die Wirkung noch prüft. Den direkten Draht zu bestehenden Kunden und die eigene Positionierung fasse ich dagegen zuletzt an, beides trägt am längsten.

### Sollen wir in der Krise das Marketingbudget komplett kürzen?

Nein, das rate ich ausdrücklich ab. Wer komplett verstummt, verschwindet aus dem Kopf seiner Kunden, gerade dann, wenn die Konkurrenz dasselbe tut. Eine gezielte Kürzung bei dem, was ohnehin nur aus Gewohnheit läuft, ist der klügere Weg als ein kompletter Stopp.

Passt das nicht ganz zu Ihrer Situation? Vielleicht hilft [Interim Marketing Manager](https://www.miramarketing.de/interim-marketing-manager/) weiter.

Stehen Sie gerade unter Druck? Sprechen wir darüber, bevor der Rotstift entscheidet.
